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martes, 07 febrero 2012
Candelaria
  Candelaria
Municipio de Candelaria Postleitzahl: 38530

Lage: 28°21′ N 16°22′ O

Höhe: 5 m

Fläche: 49,53 km² 

Einwohnerzahl: 21.415

Gründung:

Bevölkerungsdichte:

Volksbez.: Candelariero, ra

Sehenswürdigkeiten

Etwa hundert Jahre vor der Eroberung Teneriffas, gegen Ende des XIV. Jahrhun-derts, tauchte an der Küste des Güímartales eine gotische Skulptur der Heiligen Jungfrau von Candelaria auf. Die Guanchen verehrten dieses Bildnis unter dem Namen Chaxiraxi (Herrin der Welt). Seit 1526 steht sie in der Kapelle, deren Errichtung der zweite Adelantado (Inselverwalter), Pedro Fernández de Lugo, befahl. Das ursprüngliche Bildnis wurde 1826 bei einer Überschwemmung zerstört. Die Skulptur, die heute zu sehen ist, wurde 1827 von Fernando Estévanez aus Teneriffa geschaffen. Die Basilika ist ein Werk des Architekten Enrique Marrero Regalado und wurde 1959 dank der Initiative des Bischofs von Teneriffa erbaut. Sie verfügt über drei Schiffe mit einer Deckenkonstruktion, die den Mudéjar-Stil imitiert, eine 25 Meter hohe Kuppel und einen 45 Meter hohen Turm mit kanari-schem Balkon. Die Hauptkapelle birgt das Bildnis der Heiligen Jungfrau von Cande-laria. Sie wurde 1599 von Papst Klemens VIII zur Schutzheiligen der Kanaren erklärt. Der Titel wurde 1867 von Pius IX. bestätigt. Das Innere der Basilika zieren Wandgemälde von José Aguíar und Werke des Malers Martín González. Weitere Werke sind der Sterbende Christus, eine barocke auf den Kanaren hergestellte Monstranz des XVIII. Jahrhunderts und ein Taufstein von grossem historischem Wert aus dem XVI. Jahrhundert. Jeweils am 15. August wird von der ganzen Insel nach Candelaria gepilgert, um die Heilige Jungfrau zu feiern. Neben der Basilika befindet sich das nach einem Brand zerstörte und 1803 wieder aufgebaute Dominikanerkloster. Es wird seit 1530 von den Kaplanen von Candelaria geleitet. Die Kapelle beherbergt ein Museum der Heiligen Jungfrau. In der Höhle von Achbinico oder San Blas, welche von esoterischer Bedeutung sein soll, hatten die Guanchen die schwarze Madonnenfigur aufgestellt. An der Plaza de la Patrona de Canarias erheben sich die Bronzestatuen der neun Menceyes (Guanchenkönige), welche die damaligen neun Territorien Teneriffas regierten.


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